
Achtsamkeit ist bereits sehr abgedroschen und wird oft missverstanden.
Als Technik. Als Übung. Als etwas, das man „richtig machen“ kann.
Für mich ist Achtsamkeit etwas anderes.
Keine Methode und kein Konzept.
Sondern eine Haltung dem Leben gegenüber.
Achtsamkeit beginnt dort, wo wir aufhören, uns zu treiben
Viele Frauen, mit denen ich arbeite,
sind nicht unachtsam.
Sie sind überfordert.
Zu viele Impulse.
Zu viele Erwartungen.
Zu viel innerer Druck.
Achtsamkeit bedeutet dann nicht,
noch etwas zusätzlich zu tun.
Sondern innezuhalten.
Und wahrzunehmen,
was ohnehin da ist.
Ohne es sofort verändern zu wollen.
Wahrnehmen ist der erste Schritt – nicht die Lösung
Achtsamkeit verspricht keine schnelle Veränderung.
Und genau darin liegt ihre Kraft.
Wenn du beginnst wahrzunehmen:
– wie es dir wirklich geht
– was dich anspannt
– was dich müde macht
entsteht etwas Neues:
Kontakt.
Nicht zu einer Idee von dir,
sondern zu dir selbst.
Mein eigener Weg zurück zu mir begann nicht mit großen Erkenntnissen.
Er begann sehr still.
In einer Klinik.
Mit einer einfachen Frage:
Wie geht es dir – wirklich?
Am Anfang ging es um nichts anderes als Achtsamkeit.
Wahrnehmen.
Benennen.
Spüren.
Nicht verändern.
Nicht optimieren.
Einfach da sein mit dem, was ist.
Diese ersten Schritte waren unscheinbar und gleichzeitig grundlegend.
Sie haben mir gezeigt,
dass der Weg zurück zu mir
nicht im Verstehen beginnt,
sondern im Wahrnehmen.
Warum Achtsamkeit im Körper beginnt
Viele versuchen, sich über den Kopf zu verändern.
Doch der Körper ist oft schneller ehrlich.
Er zeigt:
– Überforderung
– Anspannung
– Rückzug
– Unruhe
Achtsamkeit bedeutet,
diesen Signalen zuzuhören,
statt sie zu übergehen.
Nicht, um sie loszuwerden.
Sondern um sie zu verstehen.
Achtsamkeit ist kein Ziel, sondern ein Weg
Du wirst nicht „achtsam sein“.
Und dann ist es erledigt.
Achtsamkeit ist etwas,
das immer wieder neu beginnt.
Im Alltag.
In Beziehungen.
In herausfordernden Momenten.
Manchmal leise.
Manchmal unbequem.
Aber immer ehrlich.
Was Achtsamkeit möglich macht
Mit der Zeit entsteht:
– mehr Präsenz
– mehr Selbstwahrnehmung
– mehr innere Klarheit
Nicht, weil du dich optimierst.
Sondern weil du dich ernst nimmst.
In meiner Arbeit begleite ich Frauen dabei,
Achtsamkeit nicht als Technik zu lernen,
sondern als Beziehung zu sich selbst.
Eine Beziehung,
die trägt –
auch wenn nicht alles leicht ist.

Salzburger Bergwanderführerin
Ayurveda Gesundheitscoach
Meditationstrainerin
Systemische Coachin


